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Was braucht eine gute Website?

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Allgemein
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Von Tjark Harjes
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08.02.2021
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1. Die Website muss auf Ihre Ziele ausgerichtet sein

Ja, ein ansprechendes Design kann Besucher in seinen Bann und dafür sorgen, dass Sie – als Unternehmen – einen besseren Eindruck bei eben diesem Besucher hinterlassen. Jedoch muss Aufbau und Design der Website vor allem auf Ihre Ziele ausgerichtet werden. 

Ein plakatives Beispiel: Wenn ein Besucher der Website dazu gebracht werden soll, Sie als Unternehmen zu kontaktieren, dann muss Ihre Telefonnummer auch auf der Website zu finden sein – Ansonsten wird Ihr Ziel wohl kaum erreicht werden. 

Überlegen Sie daher vorher, welches Ziel mit der Website erreicht werden soll – Ein Online-Shop muss anders aufgebaut werden, als eine Website, die einfach Informationen liefern soll. Hierbei kommt es besonders auf die Kommunikation mit dem Webdesigner zusammen. Einerseits muss dieses Wissen, wie Ihre Ziele durch eine entsprechende Umsetzung erreicht werden können. Andererseits sollten Sie als Auftraggeber versuchen, dies möglichst klar zu kommuniziere

Übliche Ziele einer Website sind beispielsweise: BrandingNeukundengewinnungVerkauf (Online-Shop), LeadgenerierungVertrauen beim Kunden erzeugen und Informationen vermitteln.

2. Benutzerfreundlichkeit – Wie gestalte ich eine Website benutzerfreundlich?

Eine benutzerfreundliche Website unterstützt Sie unabhängig vom Ziel der Website und sollte daher in jedem Fall umgesetzt werden. Wie eine benutzerfreundlich gestaltete Seite auszusehen hat, ist vom Design und den grundlegenden Anforderungen an die Website abhängig. Es gibt allerdings ein paar Regeln, die in eingehalten werden sollten, damit ein Besucher sich möglichst einfach zurechtfindet:

Die Navigation auf der Website:

Die Navigation sollte möglichst zu jedem Zeitpunkt ansteuerbar sein. Zudem sollte durch die Navigationsleiste bzw. das Menü sichergestellt werden, dass alle relevanten Unterseiten sofort erreichbar sind. Bei Menüpunkten ist insbesondere wichtig, dass keine „toten Links“ entstehen. Häufig werden thematisch ähnliche Unterseiten als Dropdown-Menü zusammengefasst. Dies sorgt allerdings dafür, dass viele Besucher denken, sie können auch den Oberpunkt ansteuern – Daher sollten Sie dies auch ermöglichen. Eine kleine Unterseite von der aus weiter verlinkt wird, kann die Erfahrung des Nutzers im Umgang mit Ihrer Website deutlich verbessern. 

Allgemein sollten Sie auch darauf achten, dass alle Unterseiten im Menü auch den Erwartungen entsprechend bezeichnet werden. Haben Sie eine Unterseite „Leistungen“, so sollte auf dieser auch wirklich auf die angebotenen Leistungen eingegangen werden

Die Funktionalität der Website

Sehr frustrierend ist es für Besucher Ihrer Website, wenn Funktionalität nicht wie erwartet funktionieren. Hierbei reichen auch schon Kleinigkeiten – Wenn das Kontaktformular zum Beispiel gerade nicht funktioniert und eine Fehlermeldung angezeigt wird. Ihr Besucher wird frustriert sein, weil die angebotene Funktionalität nicht funktioniert. Im schlimmsten Fall kontaktiert er dadurch einen Konkurrenten. 

3. Interessante Inhalte

Interessante Inhalte auf einer Website anzubieten, klingt schon fast zu offensichtlich, als dass das man es wirklich erwähnen müsste, doch scheint dieser Fehler dennoch immer wieder begannen zu werden. 

Damit Sie diesen Fehler eben nicht begehen, möchte ich Ihnen Folgendes mitgeben: Machen Sie sich Gedanken, was für Ihre Zielgruppe wirklich relevant ist. Dadurch sorgen Sie dafür, dass Menschen bei Ihnen genau das finden, wonach sie suchen und sparen gleichzeitig Zeit bei der Inhaltserstellung. 

4. Eine gute Website schafft Vertrauen

Wenn jemand Sie das erste Mal über Ihre Website findet und Sie sich quasi „vorstellen“, sollten hierbei ein möglichst guter Eindruck entstehen. 

Potenzielle Kunden sollen vor allem Vertrauen in Sie und Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt gewinnen. 

Es gibt einige Elemente, die genau diesen Effekt erreichen können:

Bilder vom Unternehmen, dem Team, und Ihnen selbst:

Unternehmen-Websites wirken oft kalt und wenig persönlich. Ihre Seite können Sie persönlicher gestalten, indem Sie Bilder Ihres Unternehmens auf der Website darstellen. Auf diese Weise ermöglichen Sie Besuchern einen direkten Einblick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens und sorgen dementsprechend für mehr Vertrauen. 

Haben Sie einen Ansprechpartner:

Um das Vertrauen in Ihr Unternehmen weiter zu steigern, bietet es sich an, nicht nur Telefonnummer und E-Mail-Adresse auf der Website zu veröffentlichen, sondern auch den Namen des Ansprechpartners – am besten noch mit einem Bild. Dadurch fühlen Besucher sich gut aufgehoben und haben bei einem Telefonat ein Bild vor Augen.

Verwenden Sie „Social Proof“:

Wenn Sie offline oder online bereits einige Kunden gewonnen haben, dann haben diese auch eine Meinung von Ihnen – hoffentlich eine positive. Binden Sie diese Kundenmeinungen direkt auf Ihrer Website mit ein und lassen Sie Ihre Kunden für sich sprechen

Am stärksten wirken hierbei Videos vom Kunden, der seine persönliche Erfahrung mit Ihrem Unternehmen oder Ihrem Produkt schildert. Doch sind nur die wenigsten Kunden bereit Ihnen ein solches Video zu erstellen. 

Wenn Ihre Kunden Ihnen kein Video bereitstellen möchten, dann greifen Sie auf Rezensionen zurück, die sich bereits im Internet über Sie befinden: Google und andere Plattformen lassen sich sehr leicht einbinden und haben einen starken Effekt auf das Vertrauen Ihres Kunden in Ihr Unternehmen. 

5. Optimierung für Smartphones und Tablets

Auch dieser Punkt sollte heutzutage selbstverständlich sein, doch werden auch heute noch neue Websites online gestellt, die mobil kein gutes Bild abgeben. Obwohl bereits seit mehr als fünf Jahren (Stand 2020) mehr Website per Smartphone und Tablet als per Desktop aufgerufen werden

Eine mobile Website eröffnet Ihr Unternehmen einer völlig neuen Zielgruppe, die möglicherweise gar keinen Desktoprechner mehr verwendet und ganz ehrlich: Eine nicht für Smartphones und Tablets optimierte Website macht einen unprofessionellen Eindruck

Falls Sie zu denen gehören sollten, die bereits eine Website haben, diese aber immer noch nicht für mobile Endgeräte optimiert ist, dann ändern Sie dies schnell. Auch die Suchmaschinen – allen voran Google – strafen Websites in den Suchergebnissen ab, die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind. 

6. Suchmaschinenoptimierung

Damit Sie Ihre Ziele online auch wirklich erreichen, so sollten Sie auch auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihrer Website achten:

Verwende ich die richtigen Suchbegriffe?

Kommen die Suchbegriffe angemessen häufig in den Texten vor?

Sind Bilder und Videos für Suchmaschinen optimiert?

Wie sind die Ladezeiten meiner Website?

Stelle ich relevante Inhalte bereit?

Wie ist die Autorität meiner Website?

All diese Fragen und weitere sollten Sie sich stellen, wenn Sie versuchen möglichst viele Besucher auf Ihre Website zu ziehen? Denn was bringt die beste Website, wenn niemand diese sieht? 

Bei der Suchmaschinenoptimierung handelt es sich allerdings um ein Thema, den auch Webdesigner gerne vernachlässigen bzw. sich damit nicht wirklich auskennen. Hier müssen Sie also genau auf Ihren Partner achten und prüfen, ob dieser auf die oben gestellten Fragen zufrieden stellende Antworten liefern kann. Ansonsten sollten Sie sich möglicherweise noch mal umschauen. 

7. Eine sichere Verbindung (SSL-Zertifikat)

Eine sichere Verbindung, die über ein SSL-Zertifikat verfügt, erkennen sie an dem kleinen Schloss-Icon links von der Domain. Wenn ein Besucher Daten über Ihre Website übermitteln kann, so ist diese inzwischen Pflicht. Wenn Sie ein Kontaktformular auf Ihrer Website eingebunden haben, auch dann müssen Sie bereits ein SSL-Zertifikat besitzen. Auch der Einsatz von Cookies kann dazu führen, dass Sie ein solches Zertifikat einsetzen müssen. 

Doch auch ohne Datenübertragung ist ein SSL-Zertifikat zu empfehlen. Es erhöht das Vertrauen in die Website und eine unsichere Verbindung wird in den Suchergebnissen benachteiligt. 

Zum Glück sind diese Zertifikate heute sehr günstig. Meist sind bei den meisten Hosting-Paketen schon oder zwei SSL-Zertifikate enthalten und weitere können für kleines Geld (Um die 5 € mlt.) hinzugebucht werden. 

8. Datenschutz

Zugegebenermaßen: Niemand liest Datenschutzerklärungen. Das heißt aber nicht, dass Sie keine Datenschutzerklärung auf Ihrer Website brauchen. Sobald Sie persönliche Daten in irgendeiner Weise verarbeiten, so müssen Sie den Besucher darüber in Kenntnis setzen. Auch die Übertragung er IP-Adresse kann je nach Auslegung schon als persönliches Datum gewertet werden. 

Sie sollten demnach in jedem Fall eine Datenschutzerklärung einbinden. Dies ist heutzutage sehr einfach und eine grundlegende Datenschutzerklärung kann automatisch generiert werden. Wenn Sie allerdings sichergehen wollen, gehen Sie am besten direkt zum Anwalt und lassen Sie sich eine Datenschutzerklärung professionell erstellen. 

9. Call-To-Action

Keine Website ohne Call-To-Action. Damit der Besucher das tut, was Sie gerne von Ihm hätten, müssen ihm dies sagen. Schreiben Sie nicht Ihre Telefonnummer klein in den Footer der Seite, wenn Sie angerufen werden wollen. Sorgen Sie dafür, dass der Besucher gar nicht anders kann, als Sie zu kontaktieren. Ein Call-To-Action ist dazu optimal: Sagen Sie dem Besucher, was Sie von Ihm wollen. Am besten gleich mehrmals auf der Seite. 

Wichtig ist, dass der Besucher sofort erkennt, was er von der angepriesenen Handlung hat. Sie kombinieren also die Vorteile für den Besucher mit einem Handlungsaufruf und einer Information, die die Handlung ermöglicht (beispielsweise der Telefonnummer). 

Allein durch die Umsetzung dieses Punktes erhöhen Sie Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Handlung beim Besucher hervorzurufen deutlich. 

10. Marketingbotschaft

Provokant formuliert: Warum existieren Sie? Was macht Ihr Unternehmen aus? Warum sollte ein Besucher sich ausgerechnet an Sie wenden?

Ihre Website sollte diese Fragen aus Kundensicht beantworten. Selbstverständlich wird ein Kunde Sie nicht direkt fragen, warum Ihr Unternehmen überhaupt existiert, aber im Endeffekt lässt es sich auf diesen Punkt herunterbrechen. Unterbewusst wird sich der Kunde etwas fragen: Was habe ich davon, dass es dieses Unternehmen gibt?

Sie sollten also relativ schnell deutlich machen, was Sie Besuchern und damit potenziellen Kunden zu bieten haben und erkennbar machen mit welcher Marketingbotschaft Sie an den Markt treten. 

Fazit

Abschließend lässt sich festhalten, dass viele verschiedene Aspekte eine gute Website ausmachen. Dennoch muss sich zunächst überlegt werden, was überhaupt mit der Website erreicht werden soll bzw. welche Ziele diese verfolgt. Alles andere kommt danach. Erst wenn diese grundlegende Frage geklärt wurde, können andere in Angriff genommen werden. 

Sie werden vielleicht auch festgestellt haben, dass das Design nicht Teil der obigen Liste ist. Das hängt damit zusammen, dass ein ansprechendes Design zwar wichtig ist, aber auch nur Mittel zum Zweck. Wenn das Ziel der Website ist, möglichst eindrucksvoll Ihre Unternehmen darzustellen und einen guten Eindruck zu vermitteln, dann kann das Design tatsächlich ein wichtiger Aspekt sein. 

Wollen Sie allerdings Verkäufe erzielen und ein Test ergibt, dass eine augenscheinliche hässlichere Website bessere Ergebnisse erzielt, so ist die hässliche Website für dieses Ziel die bessere Website.

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Tjark Harjes

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